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Montag, 15. August 2011

LINTHPARK-Akademie: Unternehmen in der Integritäts-Krise?



Identität und Integrität bedingen einander. Wer sich mit seiner Arbeit, seinem Arbeitgeber, und/oder den Zielen des Unternehmens nicht (mehr) identifizieren kann, längst innerlich gekündigt hat, wird kaum mit dazu beitragen (können), dass diese, seine Futterquelle gesamtheitlich über einen guten Ruf verfügt.

Textausschnitt Wikipedia:Persönliche Integrität ist die fortwährend aufrechterhaltene Übereinstimmung des persönlichen, an einer humanistischen Ethik ausgerichteten Wertesystems mit dem eigenen Handeln. Ein integrer Mensch lebt in dem Bewusstsein, dass sich seine persönlichen Überzeugungen, Maßstäbe und Wertvorstellungen in seinem Verhalten ausdrücken. Persönliche Integrität ist als Treue zu sich selbst umschrieben worden. Das Gegenteil von integer ist korrumpierbar, also sich in seinem Verhalten nicht von inneren Werten und Prinzipien, sondern von äußeren Drohungen und Verlockungen leiten zu lassen.

Der Begriff „Integrität“ ist komplex und vielschichtig. Integrität ist etwas, wofür eine Person zum einen Teil selber verantwortlich ist. Zum anderen Teil hängt Integrität vom Wohlverhalten der Mitmenschen ab und von den gesellschaftlichen Lebensbedingungen. Der Begriff findet Verwendung vor allem dann, wenn darauf hingewiesen werden soll, dass die Persönlichkeit eines Menschen, seine Ganzheit und Unversehrtheit ein zerbrechliches Gut ist und gegen Angriffe von außen geschützt werden muss. Neben dieser Verwendung gibt es eine zweite Bedeutungsrichtung. Die Aussage über einzelne Menschen – sie seien „integer“ – meint, dass diese Personen „unbestechlich“ sind und über „feste, tief verankerte, positive Werte“ verfügen, zu denen sie stehen und von denen sie sich nicht abbringen lassen.“

Unternehmen, welche sich ethisch zertifizieren lassen, haben es nicht einfach. Ohne wirklich überzeugende innovative Potentiale, gepaart mit der Fähigkeit, diese am Markt durchzusetzen, werden sie immer wieder auf den Prüfstand gestellt.

Für eine VITAO OECM (Ethic-Commitment) Zertifizierung gelten deshalb Grundsätze, welche zuvorderst die Innovationskraft und Fähigkeit der Durchsetzung bewerten. Denn wer nachweislich und deutlich erkennbar mit Pionier-Qualitäten ausgerüstet ist, wer sich wagt, vorbildhaft neue Wege zu gehen, der weisst bereits wichtige charakterliche Züge auf, sich für ein neues innovatives Wertesystem stark zu machen.

Wer VITAO zertifiziert ist, hatte und hat sich deshalb an folgenden 5 Kriterien messen lassen müssen:

1.      den innovativen Potentialen
2.      der Verantwortlichkeit aller Beteiligten
3.      der Fairness in der Durchsetzung der Ziele
4.      der Loyalität untereinander
5.      und der Fähigkeit zu kommunizieren

Daraus ergibt sich die die Integrität des ohne Zweifel erhaben Ganzen (die gute Absicht).

Links zu Beiträgen, die sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt haben: