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Samstag, 3. September 2011

LINTHPARK-Akademie: Über Zahlenmagie, Namen und Markenzeichen (05)

David McLion


- 05 -
Serie von David McLion

Erstmals interessiere ich mich dafür, ob diese Serie verstanden wird, ob die vielen Nuancen und mitschwingenden Hintergrundbilder zum Entdecken eingeladen haben, damit endlich aus Mythen reale Wirklichkeiten entstehen können… und stelle fest: es bleibt weiterhin im Dunkeln - soviel Licht man auch hereinlässt, den Vorhang beiseite schiebt… Tara schreibt, sie müsse die Texte mehrfach lesen - und genau das wäre meine Empfehlung für die wenigen Einzelnen, die hinter den Symbolen beginnen die Vielschichtigkeit zu entdecken - denn wie bekannt: Bilder sprechen 1000 Worte.

Heute schliesse ich die Serie mit dem Gesetz der «9» ab, die das Gesetz der ACHT ist und das der ZEHN. Und ich versuche keinesfalls mit erklärenden Theogrammen den Beitrag zu “illustrieren” - wenngleich es mich drängt - bereits seit vorgestern Nacht - das Drachengeschöpf in allen Einzelheiten aufzuzeigen. So begnüge ich mich zunächst mit Beschreibungen, die womöglich Einblick geben in kulturübergreifende Schöpfungsmythen und behalte mir vor, ES an anderer Stelle des BLOG wiedereinmal aufzugreifen. Sonst gäbe es wohl eines Tages für mich Funkstille...

Chinesischer Mauerdrachen
Bislang habe ich über die Drei - die eine Vier ist, die Vier - die eine Fünf ist, die Fünf - die als gespiegeltes Gefäss der persönlichen Befüllung dient und damit eigene Weltenansichten ermöglicht, geschrieben. Dann über die Sechs - die eine Sieben ist. Und heute, am 03. 09. 11 schreibe ich über die «8-9-10», den Drachen, den Mäander, die chinesische Mauer, die gefiederte Schlange oder Quetzacoatl, den Gott der Wiederkehr, EINS-ROHR...

Seine Federn sind eigentlich Flügel - oder die herausstehenden Wirbel, Wendehals-Wirbel, Gelenke oder die Zinnen der chinesischen Mauer, die einen tausende Kilometer langen Drachen darstellt - zusammengesetzt aus jeweils 10 Gliedmassen mit 10 Flügelpaaren, dem Quantensprung zwischen Schwanz und feuerspeienden Kopf, damit er sich nicht in den selbigen beissen kann...

Drachentöter im Zeichen christlichen Machtanspruchs
ES - dieses Fabeltier des Drachens - tritt in allen alten Kulturen auf, wird dort mit unterschiedlichsten Attributen versehen… und doch handelt es sich immer wieder um das gleiche Geschöpf. In der Gegenwart wird ES von mir als «Linthum-Lintha» bezeichnet, weil Charlotte das spontan in den Sinn kam, als ich ihr «Quantum-Quanta» erklärte. ES - das Drachengeschöpf - repräsentiert das Spiegelbild der ZEIT, muss weder besiegt werden, noch ist ES der Feind oder das Ungeheuer. Menschliche Gier, Unwissenheit, Verblendung und Machtinteressen haben aus  ihm das zu besiegende Drachen-Ungeheuer gemacht, rein aus dem Kalkül heraus, Furcht zu verbreiten und Helden zu produzieren.

ES, das Geschöpf des Wandels und der Wiederkehr, repräsentiert die Macht der allumfassenden Wahrnehmung und sollte im Grunde davor abschrecken, sich des Wissens um der Macht willen zu bemächtigen. Diese Macht sollte bislang einer Elite vorbehalten sein, als Instrument der Unterdrückung, der Unterjochung, der Versklavung. 

Der Drache “Linthum-Lintha” aber speit kein Feuer. ES ist vielmehr der freie Fluss der Inspiration, der reine Gedankenfluss, das Wasser, auf dem sich wandeln lässt, wenn man die Bilder nur richtig und unverfälscht zu deuten weiss.

ES ist der mäandrisch sich verhaltende Fluss, die Nikola-Tesla-Schwingung, die Sinuskurve, die «10X01» in Reihe geschaltet, der sich spiralig vorwärts bewegende Zeitstrom «oxo», der schicksalgesteuerte «Quell des Lebens» - das, was uns stets vorwärts treibt, rastlos macht, neugierig entdecken lässt, cradle to cradle, tot-übergreifend, den Tod überwindend, eben von der «Wiege zur Wiege». Die pulsierende, zyklische wie gleichermassen unendlich rotierende Zeitdynamik des EINS-SEIN, Zweisein, Dreisein, Viersein, Fünfsein... Das SEINSELBST-regelnde und steuernde Schöpferwesen, sichtbar und unsichtbar, ja und nein, alles und nichts. Ob wir ES nun Gott benennen oder «00», der Ort mit dem Herzen, wo wir alle täglich hinmüssen, spielt nicht wirklich eine Rolle. Diesem Ort, der uns nährt, ist es egal, wo wir dem Stoffwechsel freie Bahn lassen

Was vorne rein und hinten verdaut rauskommt, ebenfalls durch einen Drachendarm geschleusst - das Nahrung aufnehmende und wieder ausgebende ist das - was uns alle miteinander verbindet - das Leben und das Sterben, das Leben im Mutterleib und das Sterben, sobald wir diesen verlassen haben und nicht mehr sichtbar am Tropf der Mutter hängen, wie Tara es so schön in der Geschichte mit den Zwillingen beschrieben hat.

Genau um diese Zwillingwesen (das Symbol der Drei - denn ZWEI ist das Gesetz der DREI, hatte ich wohl bisher noch versäumt zu schreiben) geht es: um das Schwanenpaar, um den Krug und um den Drachenkopf - in Zahlen ausgedrückt: die «22» - «55» und die «88», welche den Drachenschwanz mit dem Drachenkopf verbindet - über die aufsteigende Linie, die kein Geradeaus zulässt, sondern nur mäandrische Umwege, damit wir an einem anderen Ort gewandelt wiederkehren als daorts, wo wir gestartet sind. Unsere Nahrung sollte schliesslich auch anderen Orts wieder rauskommen als da, wo wir sie zu uns genommen haben. Oder?